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Platindruck, Kallitypie etc. Seit Jahren erleben die heute als alternativ bezeichneten fotografischen Prozesse eine Renaissance, darunter die Talbotypie (Salzpapier), die Cyanotypie, der Platindruck, der Albumindruck und manche andere. Sie alle wurden in den ersten fünzig Jahren der Geschichte der Fotografie erfunden, oder sind, wie die Talbotypie, gleichalt wie die Fotografie. Ebenso ist allen gemeinsam, dass für den Druck ein Negativ im Endformat des Bildes gebraucht wird.
Hommage für André Kertész. Platin-Palladium-druck 13x18cm auf Arches Platine.
Allee auf Rügen. Platin-Palladium-Druck im Format 20x25cm auf Bergger COT 320. Hier wurde direkt vom 8x10-Negativ geprinted, das ich in Pyrogallol entwickelt hatte. Die gelblichgrünliche Einfärbun des Negativs durch Pyrogallol wirkt bei der Belichtung mittels UV-Licht, wie es die alternativen Verfahren erfordern, wie eine den Kontrast steigernde Maskierung. So können »Pyronegative« für alle Arbeiten verwendet werden
Der Weg nach unten. Kallitypie im Format 20x25cm auf BFK Rives. Wieder wurde direkt vom 8x10-Negativ geprinted das in Pyrogallol entwickelt worden war. Die Kallitypie auf der Basis von EisenIIIOxalat könnte man in ihren besten Ergebnissen mit einem Platindruck verwechseln. Sie ist wesentlich billiger, weil anstatt der teuren Platinsalze Silber das Bild aufbaut. Deutlich auch am Monotir zu sehen die gröbere Struktur des Papiers.
Kopflos. Albumindruck, goldgetont, vom 8x10-Negativ auf Bergger COT 320. Wieder wurde das Negativ in Pyrogallol entwickelt.
Dies ist eine Cyanotypie auf Rives BFK. Das 6x7cm-Rollfimnegativ wurde eingescannt, als Bild im Computer fertig bearbeitet und, mit einer entsprechenden Kontrastkurve versehen, mit einem Epson Photo 1290 auf die Agfa Inkjet Folie als vergrößertes Negativ im Format 20x25cm ausgedruckt.
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